La Maddalena

DIE TRAUMINSELN VOR DER TRAUMINSEL

Die Inselgruppe La Maddalena im Nordosten der Insel gehört aufgrund seiner Schönheit und den zahlreichen versteckten Buchten zu den beliebtesten Ausflugszielen Sardiniens. Der Archipel besteht aus insgesamt 62 Inseln und setzt sich neben der gleichnamigen Hauptinsel und sechs weiteren größeren Inseln (Caprera, Santo Stefano, Santa Maria, Spargi, Budelli und Razzoli) aus vielen kleinen Inseln zusammen, die überwiegend unbewohnt und von immergrüner Macchie bewachsen sind.

Im Grunde hat man zwei Möglichkeiten, um die traumhafte Inselgruppe zu erreichen. Entweder man lässt sich per Schiff oder Fähre direkt auf die Hauptinsel La Maddalena übersetzen oder man erkundet den traumhaften Nationalpark mit dem Boot.

Entdecke nahezu unberührte
Buchten

Variante 1:
Am besten erreicht man den Hauptort La Maddalena und den dortigen Hafen Cala Gavetta von Palau aus. Die beiden Fährunternehmen Delcomar und Maddalena Lines haben täglich ihre Schiffe und Autofähren im Einsatz und starten in der Regel alle 30-45 Minuten. Die Überfahrt dauert lediglich 15 bis 20 Minuten. Die Preise variieren je nach Saison, Anzahl der Personen und Vehikel, sind aber wirklich überschaubar. So zahlt man beispielsweise im Mai für zwei Erwachsene und einen PKW gerade einmal rund 15 Euro für die Überfahrt. Die Tickets nach La Maddalena kann man direkt im Hafen von Palau oder online kaufen.

Einmal auf der Hauptinsel angekommen, kann die Entdeckungstour beginnen. Dabei ist der über 10.000 Einwohner zählende Hauptort allein schon eine Sehenswürdigkeit für sich. Bunte Häuser mit grünen Fensterläden, enge Gassen sowie zahlreiche Cafés, Eisdielen, Restaurants und Souvenirläden sorgen für Postkartenidylle. Ist man mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs, bietet sich die Möglichkeit die Insel zu umrunden. Man folgt der Strada Panoramica und entdeckt so zahlreiche Aussichtspunkte. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser wiederum erwartet euch am Bassa Trinita, einem der berühmtesten Strände von La Maddalena. Der Spiaggia di Monte die Rena ist ebenfalls sehr einladend.
Über einen Damm kann man auch auf die kaum bewohnte Nachbarinsel Caprera fahren. Dort erwarten einen wirklich einsame Strände, die sich teilweise hinter traumhaften Pinienhainen verstecken. Oder man steuert den Altersruhesitz des italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi an. Der Revolutionär Garibaldi starb 1882 in seinem Domizil auf Caprera, das heute ein Museum ist. Bevor man die Insel(n) wieder verlässt, sollte man spätestens zum Abschluss noch ein wenig Zeit im Hauptort La Maddalena einplanen. Vor allem abends geht es hier nämlich recht lebhaft zu.

Einmal auf der Hauptinsel angekommen, kann die Entdeckungstour beginnen. Dabei ist der über 10.000 Einwohner zählende Hauptort allein schon eine Sehenswürdigkeit für sich. Bunte Häuser mit grünen Fensterläden, enge Gassen sowie zahlreiche Cafés, Eisdielen, Restaurants und Souvenirläden sorgen für Postkartenidylle. Ist man mit einem fahrbaren Untersatz unterwegs, bietet sich die Möglichkeit die Insel zu umrunden. Man folgt der Strada Panoramica und entdeckt so zahlreiche Aussichtspunkte. Weißer Sand und türkisfarbenes Wasser wiederum erwartet euch am Bassa Trinita, einem der berühmtesten Strände von La Maddalena. Der Spiaggia di Monte die Rena ist ebenfalls sehr einladend.
Über einen Damm kann man auch auf die kaum bewohnte Nachbarinsel Caprera fahren. Dort erwarten einen wirklich einsame Strände, die sich teilweise hinter traumhaften Pinienhainen verstecken. Oder man steuert den Altersruhesitz des italienischen Nationalhelden Giuseppe Garibaldi an. Der Revolutionär Garibaldi starb 1882 in seinem Domizil auf Caprera, das heute ein Museum ist. Bevor man die Insel(n) wieder verlässt, sollte man spätestens zum Abschluss noch ein wenig Zeit im Hauptort La Maddalena einplanen. Vor allem abends geht es hier nämlich recht lebhaft zu.

Variante 2:
Man kann die Inselgruppe aber auch per Boot entdecken. Entweder im Rahmen einer organisierten Tour, die man nicht nur in Palau, sondern auch in vielen anderen Ferienorten buchen kann, oder indem man sich selbst ein Schlauchboot mietet. Zur Info: In Italien ist Bootfahren bis zu einer Motorleistung von 40 PS auch ohne Bootsführerschein erlaubt. Man sollte allerdings davon absehen, sich bei unruhiger See ein Boot zu mieten. Wer jedoch schon Erfahrungen mit dem Steuern eines Bootes gesammelt hat, dem bietet sich die Möglichkeit auf eine ganz besondere und einmalige Art die einsamen Buchten zu erkunden. Im Grunde brauch man nur die Inseln abzufahren, an irgendeiner Stelle ist immer ein vermeintlich unberührtes, romantisches Plätzchen frei. Wichtig ist jedoch zu beachten, dass man mit dem Boot nicht direkt bis an den Strand heranfahren darf, sondern in den Buchten den Anker wirft. Um an den jeweiligen Strand zu kommen, muss man also ein paar Meter durch das seichte Wasser gehen oder schwimmen.

Geführte Bootstouren wiederum gibt es in verschiedenen Arten. Ob auf einem Segel-, einem Motorboot oder einem Katamaran – in der Regel handelt es sich um Tagesausflüge mit einer Länge von mindestens 6 Stunden, die ab einem Preis von 50 Euro pro Person zu buchen sind. Es gibt Angebote von Touren mit Booten über 50 Gästen, aber natürlich auch Anbieter, die exklusive Privattouren anbieten. Nahezu alle angebotenen Touren beinhalten mehrere Zwischenhalte an verschiedenen Buchten, in denen man vom Boot direkt ins Wasser springen kann. Spätestens beim Anblick der sardischen Küste auf der einen und dem La Maddalena-Archipel auf der anderen Seite, hat man sich in dieses Plätzchen Erde verliebt.